Antonia Fehrenbach
Facebook:    Diese Seite teilen     Antonia Fehrenbach     Freunde der Feldmark von Schmalensee
Erzählen bedeutet neue Erfahrungen machen.  

Das Projekt: Segeberger Erzählertreffen


Wer seine Lebensgeschichte oder Episoden daraus für Familie, Freunde und andere Menschen festhalten möchte, schreibt sie auf oder lässt seine Biografie erstellen. Inzwischen werden Städte-Biografien in Museen als Kunstwerke ausgestellt. Weshalb also nicht die „Biografie“ eines Projektes verfassen?

Der 21. Mai 2010 ist die Geburtsstunde des Segeberger Erzählertreffens.

Sie, liebe Leser und Leserinnen, sind online mit dabei, können hier erfahren, wie es weiter geht, denn hier sollen alle wichtigen Schritte chronologisch festgehalten werden. Aktuelles finden Sie ganz oben, für die Anfänge müssen Sie zurückblättern. Es steht Ihnen frei, sich mit Ideen, Vorschlägen, Tipps und Geschichten an seinem guten Gedeihen zu beteiligen. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail. Ihr Beitrag kann in Absprache mit Ihnen hier eingestellt werden.

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1. März 2013: „Es hat bewegt!“




Hallo Antonia,

Frau Büch hat viele Facetten des Lebens kennengelernt. Das ist sehr spannend und die Energie die daraus entsteht, Bücher, besonders Gartenbücher der anderen Art zu schreiben, bereichert wahrscheinlich nicht nur mich.

Als mein erster Mann verstorben war, schrieb mir eine Großtante sehr liebe Worte. Sie war für damalige Verhältnisse sehr weit von ihrem Elternhaus, durch Heirat mit einem Landwirt, an die dänische Grenze gezogen. Sie war eine sehr junge Frau und hatte ihren ersten Ehemann im Krieg verloren. Da man damals keine Handys etc. kannte, muss das sehr hart für sie gewesen sein, so fern der Familie und Heimat. Sie schrieb, dass die Natur und die Tiere sie getröstet und ihr Kraft gegeben hätten. Natürlich waren die Worte nicht so fein geschliffen, da auf einem landwirtschaftlichen Betrieb immer die Arbeit an erster Stelle stand. Aber sie hatte es doch so geschildert, dass diese Worte ein großer Trost für mich waren und ich dadurch meinen Weg durch die Trauer in der Natur finden konnte und gefunden habe. 

Daran muss ich nun nach dem Tischgespräch von Frau Büch und ihrem Ehemann wieder denken. Es hat bewegt!

Herzliche Grüße, Ulla 

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