Antonia Fehrenbach
Facebook:    Diese Seite teilen     Antonia Fehrenbach     Freunde der Feldmark von Schmalensee
Erzählen bedeutet neue Erfahrungen machen.  

Das Projekt: Segeberger Erzählertreffen


Wer seine Lebensgeschichte oder Episoden daraus für Familie, Freunde und andere Menschen festhalten möchte, schreibt sie auf oder lässt seine Biografie erstellen. Inzwischen werden Städte-Biografien in Museen als Kunstwerke ausgestellt. Weshalb also nicht die „Biografie“ eines Projektes verfassen?

Der 21. Mai 2010 ist die Geburtsstunde des Segeberger Erzählertreffens.

Sie, liebe Leser und Leserinnen, sind online mit dabei, können hier erfahren, wie es weiter geht, denn hier sollen alle wichtigen Schritte chronologisch festgehalten werden. Aktuelles finden Sie ganz oben, für die Anfänge müssen Sie zurückblättern. Es steht Ihnen frei, sich mit Ideen, Vorschlägen, Tipps und Geschichten an seinem guten Gedeihen zu beteiligen. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail. Ihr Beitrag kann in Absprache mit Ihnen hier eingestellt werden.

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25. Februar 2013: Spätlese



Ich muss nachdenken, denn es ist schon eine Weile her. 

Das erste gemeinsame Interview mit Uschi und Ronald fand am 23. Mai 2012 bei Ronald zu Hause statt, wo wir uns von da an einige Male trafen, um den Erzählabend vorzubereiten. 
Die beiden waren skeptisch, fragten mich immer wieder: „Wen interessiert denn schon, was wir zu erzählen haben?“
„Mich zum Beispiel“, gab ich zur Antwort, die sie augenscheinlich nicht besonders zufriedenstellte.
Zunächst unterhielten wir uns über ihre Aufgaben und Erlebnisse als Tandem-Seniorenbegleiter. Von Mal zu Mal flossen auch persönliche Geschichten mit ein. Für mich war es ein Erlebnis, dabei sein zu dürfen, wie zwei miteinander befreundete Menschen, mit jeder dieser Unterhaltungen etwas mehr aus dem Leben des jeweils anderen erfuhren. Es war eine Premiere für uns alle. Unsere Treffen wurden zu Gesprächen unter Freunden, und ich gehörte dazu.

Der Abend in der Remise offenbarte den Zuhörern diese Entwicklung, die wir über mehrere Sommermonate im lauschigen Garten der Familie Andress erleben durften, im dynamischen Zeitraffer von knapp einer Stunde. Es war wie das Konzentrat, das sich aus einer guten Ernte ergibt und für mich eine ganz besondere Spätlese mit mir Wohlbekannten aber auch vielen überraschenden Eindrücken und Wendungen, die den Abend zu etwas Einzigartigem machten. Zur Überraschung der beiden, lauschten alle Anwesenden gespannt auf das, was sie zu erzählen hatten.          Antonia Fehrenbach
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